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Jusos im Unterbezirk Straubing

„Chancengleichheit für den ländlichen Raum“

Ortsverein

Bundestagskandidat Michael Adam
Konzell: „Eigentlich wollte ich gar nicht zum wählen gehen, aber jetzt weiß ich, was ich am 27. September zu tun habe“, so die spontane Reaktion eines Gastes der Wahlversammlung am Donnerstag im Dorfwirtshaus Gossersdorf. Michael Adam, Bürgermeister von Bodenmais und SPD-Bundestagskandidat hatte auf Einladung des SPD-Ortsvereines vor mehr als 50 Zuhörern die Ziele seiner Politik vorgestellt und er traf dabei auf ein interessiertes Publikum. Auf Beachtung stieß die Information durch Gemeinde- und Kreisrat Fritz Fuchs, nach Darstellung von offizieller Seite werde das Landratsamt Straubing-Bogen den Windkraftstandort in der Gemeinde Konzell in Kürze genehmigen. Persönlich sehe er zur Nutzung nachhaltiger Energieträger keine Alternative, um auch Kindern und Enkeln ein Leben in Wohlstand zu ermöglichen.

Einleitend bezeichnete Michael Adam den Tourismus als wichtige Einnahmequelle vor allem im Bayerischen Wald. In seiner Heimatgemeinde sei es ihm gelungen, mit neuen Ideen die Übernachtungszahlen wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Dies müsse auch in der gesamten Region gelingen. Nachdrücklich sprach sich der Redner für den Erhalt und Ausbau sozialer Standards bundesweit aus. Eine Bundesregierung aus Union und FDP hingegen werde die Republik nachhaltig verändern und die Leidtragenden wären die Arbeiter und der Mittelstand. Es läge in der Hand der Wählerinnen und Wähler, wo der Weg hinführe. Als unverzichtbar bezeichnete Adam in diesem Zusammenhang die Einführung von Mindestlöhnen für weitere Branchen, denn von guter Arbeit müsse man auch gut leben können. Auch für die Sozialkassen seien akzeptable Löhne unverzichtbar. Ausdrücklich hob er die Leistung der SPD-Bundesminister bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise hervor. Ihnen sei es zu verdanken, dass der wirtschaftliche Zusammenbruch abgewendet werden konnte. Mit dem „Deutschlandplan“ habe Aussenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ein qualifiziertes Konzept zur Meisterung der Zukunftsaufgaben in der Wirtschafts- und Arbeitspolitik vorgelegt. Die Union werde mit ihrer Strategie scheitern, vor den Wahlen Stillschweigen über die Absichten nach der Wahl zu halten. Für den Wahlkreis Straubing-Regen forderte Bundestagskandidat Michael Adam den Ausbau der Infrastruktur in maßgeblichen Bereichen. Es dürfe nicht bei ständigen Ankündigungen vor den Wahlen bleiben, sondern es müssten Taten folgen. Konkret nannte Adam den Ausbau von Straße und Schiene und schnelle DSL-Leitungen in den ländlichen Regionen. Die gleichwertige flächendeckende Breitbandversorgung sei Voraussetzung für wirtschaftliche Chancengleichheit. Hier müsse es eine Bundeslösung geben und die Kosten dürften nicht auf die Gemeinden abgewälzt werden.

 

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