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Jusos im Unterbezirk Straubing

"SPD der richtige Ort um Demokratie aktiv mitzugestalten"

Ortsverein

D. Süß, J. Eisenhut, M. Panten, H. Janker, MdL R. Perlak, Vors. J. Faden, B. Wessely, R. Pasta, H. Büttner, A. Janker

Neuwahlen bei der Geiselhöringer SPD – MdL Perlak begrüßt Generationswechsel
Geiselhöring: "Die Zeit des Umbruchs ist vorbei", so kommentierten die Mitglieder am vergangenen Freitag in der Pizzeria "Gardasee" die Neuwahlen beim SPD-Ortsverein Geiselhöring. Mit dem 30-jährigen Johannes Faden vollzog die Geiselhöringer SPD den Generationswechsel und kehrt zur Kontinuität zurück.

Ortsvereinsvorsitzender Josef Eisenhut eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste. Neben 3. Bürgermeister Harry Büttner nahmen MdL Reinhold Perlak, Martin Panten und Daniel Süß, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks und –Kreisverbandes, sowie der Ortsvereinsvorsitzenden aus Hainsbach, Franz Bayer an der Mitgliederversammlung teil und unterstrichen so die Bedeutung der Geiselhöringer SPD für die ganze Region. Martin Panten drückte in seinem Grußwort seine Freude über den Neubeginn und Wandel im Ortsverein Geiselhöring aus. Nach den personellen Einschnitten durch den Tod von Hubert Wessely und Franz Bumes in den vergangenen Jahren, musste die Geiselhöringer SPD schwere Turbulenzen durchstehen und kehr nun zur Kontinuität zurück, so Panten. Mit Hinweis auf die bevorstehenden Europa- und Bundestagswahlen wünschte sich der Unterbezirksvorsitzende, dass die Geiselhöringer SPD zur alten Stärke zurückfindet. In die gleiche Richtung gingen die Grußworte des Kreisvorsitzenden Daniel Süß, der gerade in Niederbayern die Schere zwischen Arm und Reich besonders drastisch auseinander klaffen sieht. Süß ermutigte die neu zu wählende Führung der SPD, Christian Flisek und Michael Adam bei der Europa- und Bundestagswahl ebenso zu unterstützen wie vor wenigen Monaten den Kandidaten Reinhold Perlak, der nun die ganze Region im Bayerischen Landtag vertritt.

Josef Eisenhut legte nach dem Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder Rudi Bräu, Josef Hofer und Hans Dykiert den umfangreichen Tätigkeitsbericht der letzten zwei Jahre ab und verwies auf das Ergebnis der Kommunalwahl 2008, nach der er und Harry Büttner – nun 3. Bürgermeister der Stadt Geiselhöring – für die SPD in den Stadtrat eingezogen sind. Eisenhut bedankte sich für die Unterstützung der Mitglieder und sieht die gute Zusammenarbeit in den regelmäßigen Fraktionssitzungen und SPD-Stammtischen fortgesetzt. Nach der einstimmigen Entlastung führten Martin Panten und Daniel Süß durch die Neuwahlen. Mit großer Mehrheit stimmten die Geiselhöringer Genossen für die neue Führung und bestimmten folgende Positionen: 1. Vorsitzender Johannes Faden, Stellvertreter: Brigitte Wessely und Josef Bergbauer, Schriftführer Rainer Pasta, Kassier Josef Eisenhut, Orga-Leiter Alois Janker, als Beisitzer Helga Janker und Harry Büttner sowie als Kassenrevisoren Katharina Eisenhut und Wilfried Becker. Die drei Delegierte zur Kreiswahlkonferenz wurden:

Johannes Faden, Josef Bergbauer und Brigitte Wessely (Ersatz: Eisenhut J., Janker H., Büttner Harry) und zum Delegierten für die UB-Wahlkonferenz wurde Rainer Pasta (Ersatz: J. Faden) gewählt.

In diesem Zusammenhang stellte sich der neue OV-Vorsitzende Johannes Faden kurz vor. Faden (30), gebürtig im Südbadischen ist seit Kurzem Neubürger in Geiselhöring und freute sich als "Sproß einer traditionellen SPD-Familie (Großvater, Mutter)" in Geiselhöring einen aktiven SPD-Ortsverein angetroffen zu haben. Im war es ein Anliegen sich hier verantwortlich einzubringen. Bereits in Kreisvorstand der Jusos wurde er freudig eingebunden. Nach seiner einstimmigen Wahl bedankte er sich bei den Wahlleitern und erklärte " die SPD sei der richtige Ort, um Demokratie aktiv mitzugestalten". In diesem Sinne gab er einen kurzen Ausblick auf die kommenden Ziele der neuen Vorstandschaft. Im bevorstehenden EU- und Bundestagswahlkampf werde die SPD ihr möglichtes tun, um das sensationelle Ergebnis für MdL Reinhold Perlak auch auf die beiden jungen Kandidaten Chrsitian Flisek und Michael Adam zu projizieren. Mittelfristig gelte es, so Faden, die Mitgliederzahl zu erhöhen, damit die Geiselhöringer SPD zu alter Stärke zurückfinden kann. Langfristig wird sich der Ortsverein auf die Kommunalwahl 2014 vorbereiten und zu gegebener Zeit ein entsprechendes Programm und eine überzeugende Kandidatenliste präsentieren.

In Seinem Schlusswort gratulierte MdL Reinhold Perlak zum gelungenen Generationswechsel und war sich sicher, dass die Mischung aus jungen, kreativen Köpfen und erfahrenen Genossen dem Ortsverein gut tun werde. Perlak schloß den Bogen zur bevorstehenden EU- und Bundestagswahl, wo ebenfalls zwei junge, gut ausgebildete und motivierte Kandidaten für die SPD antreten, die, "zusammen mit den alten Hasen" die Zukunft unseres Landes und der EU mitgestalten werden. "2009", so Perlak, "ist ein Jahr der Jubiläen – und die SPD war immer prägend mit dabei. Ob beim Frauenwahlrecht (1919), der Gestaltung des Grundgesetzes (1959), dem ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler Willy-Brandt, 1969 und natürlich bei der deutschen Wiedervereinigung 1989." Perlak erinnerte an die lange Tradition der SPD, die nicht nur die älteste demokratische Partei der Welt sei, sondern auch eine nie erreichte Kontinuität in Sachen Demokratie aufweisen könne. Die SPD musste in ihrer Geschichte nicht einmal ihren ändern und überstand Verfolgung und Diskriminierung. "Die Worte Willy Brandts ‚Mehr Demokratie wagen’ sind heute so aktuell wie damals", stellte MdL Reinhold Perlak fest. Wenn auch das frei und friedvolle Europa und das demokratische Deutschland heute selbstverständlich sind und viele dächten, es bräuchte kein weiteres politisches Engagement, denen sei gesagt, so Perlak, dass gerade heute die Entscheidungen für die Zukunft offen vor uns liegen. "Ein soziales Europa und ein gerechtes Deutschland stehen zur Wahl! Die Alternative ist der zügellose Kapitalismus und die grenzenlose Gier, wie die konservativ-liberale Ecke der Westerwelles und Merkels das wollen. Und das Chaos in der bayerischen CSU, wie ich es jede Woche im Landtag erlebe, hilft uns da auch nicht weiter!" Perlak erinnerte hier nur an das Bayerische Konjunkturprogramm- "eine einzige Lüge", den aktuellen Haushalt – "die Verlierer sind die Kommunen und die Bildung" – und das Hin und Her bei Nichtraucherschutzgesetz, Gesundheitsreform oder Gentechnik. "Glaubwürdigkeit ist etwas anders".

 

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