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Jusos im Unterbezirk Straubing

Lokalpolitik Jusos sprechen sich klar gegen die "Grenzzaun-Halbe" aus

Mit Entsetzen haben die Jusos Straubing die Einführung der „Grenzzaun-Halbe“ in das Sortiment der Brauerei Röhrl verfolgt. Mit ihr macht die Geschäftsführung bewusst Stimmung gegen Geflüchtete, um das Klima weiter anzuheizen, für sich selbst zu werben und daraus noch Profit zu schlagen.

 

Diese Menschen, die zu uns kommen, fliehen vor Krieg und Terror aus ihren Heimatländern, begeben sich unter höchster Lebensgefahr auf den Weg nach Europa, um ihr Leben zu retten und in Frieden zu leben. Die nationalen Alleingänge in Form von Grenzschließungen ließen genau die Bilder von Idomeni entstehen, die zeigen, wie unmenschlich einige europäische Staaten sein können. „Und dann bringt die Brauerei Röhrl die Grenzzaun-Halbe auf den Markt, wohl wissend, welches schreckliche Leid die Geflüchteten durch genau solche Grenzzäune erfahren müssen“, so Juso-Unterbezirksvorsitzender Lukas Butterworth.

 

Der Ruf Straubings als weltoffene Stadt wird durch Frank Sillner, den Eigentümer der LABERTALER Heil- und Mineralquellen Getränke Hausler GmbH (Schierling) und somit seit 2008 auch der Straubinger Traditionsbrauerei Röhrl, erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Daher fordern die Jusos die Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH dazu auf, zu prüfen, ob der Brauerei Röhrl die Ausschank-Lizenz für das Gäubodenvolksfest entzogen werden kann. Außerdem sollte Oberbürgermeister Pannermayr diesbezüglich noch einmal ganz deutlich machen, dass Abschottung und Deutschtümelei in Straubing keinen Platz haben. Schon am kommenden Montag bei der Kundgebung "Lauter sein gegen Rassismus" hätte er die Gelegenheit dazu.

Veröffentlicht am 19.03.2016

 

Lokalpolitik Bestens aufgestellt für die Kreistagswahl!

Zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr trafen sich die Jusos aus der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing Bogen in der Historischen Gaststätte Unterm Rain in Straubing.

In seiner Begrüßung zeigte sich der Juso-Unterbezirksvorsitzende Lukas Butterworth glücklich über den Mitgliederzuwachs der vergangenen Monate. Zudem verwies er auf die bevorstehende Kreistagsnachwahl im Landkreis. Die Jusos seien dafür mit der Juso-Bundesvorsitzenden Johanna Uekermann und ihm selbst auf den vorderen Listenplätzen bestens aufgestellt. Gemeinsam mit der Mutterpartei SPD werde man die verbleibenden Wochen für einen intensiven und fairen Wahlkampf nutzen, so Butterworth.

In der Juso-Unterbezirkskonferenz am 21. Januar in Mitterfels wollen die Jusos die Weichen für ein erfolgreiches Jahr stellen und der Frage nachgehen, wie das Engagement junger Menschen im Ehrenamt wieder gestärkt werden kann. Durch zunehmenden Druck in der Schule, im Studium und im Berufsleben werde der Zeitrahmen für ehrenamtliche Arbeit erheblich eingeschränkt.

Veröffentlicht am 13.01.2015